WELTKUNST – Was macht die Kunst?

WELTKUNST – Was macht die Kunst?

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00:00:00: Ich habe kürzlich von Walter Benjamin gelesen, dass Farbe die reinste Form des Sehns ist oder widerspiegelt.

00:00:09: Und in dem Zusammenhang auch das Zitat wäre ich aus Stoff so würde ich mich färben.

00:00:15: und ja, ich finde es einfach großartig weil es widerspiegelt sehr viel mit dem wie ich mich

00:00:20: gerade eben meine Arbeit befasse.

00:00:22: Sagt Nadine Schemmern dich für eine neue Ausgabe des Weltkunftspodcast Was macht die Kunst?

00:00:28: In Berlin treffe!

00:00:29: wo ihre Kunst gerade in der St.

00:00:31: Matthäus-Kirche am Kulturforum gezeigt wird, auch es seit ein paar Tagen eine große Arbeit auf der Skulpturentrienale in Bingen am Rhein zu sehen.

00:00:40: Grund genug die Künstlerin zu fragen was macht die Kunst?

00:00:45: Ja, ich finde im Moment turbulent also außerhalb Und was meine Kunst angeht, eben diese Ausstellung von denen du eben erzählt hast zum einen in der St.

00:00:56: Matthäus-Kirche am Potsdamer Platz neben der Neue Nationalgalerie und das andere ist die Skulpturen Triennale Inbingen, die genau auch jetzt schon angefangen hat vor drei Wochen oder so.

00:01:07: Wir gehen gleich mal zum Anfang deiner künstlerischen Karriere.

00:01:11: Du bist in Solingen geboren und hast in Köln und Berlin studiert aber zunächst Design und Mode, dann bist du als Illustratorin unter dem Pseudonym Lulu bekannt geworden.

00:01:22: Was hast Du als Illustratoren gemacht?

00:01:24: Was war Deinen Schwerpunkt bei dieser Arbeit?

00:01:27: Also, Herr fragst Du mich jetzt was!

00:01:32: Also eigentlich grundsätzlich Modellustration

00:01:35: gemacht,

00:01:36: also damit fing das an.

00:01:37: Ich hatte eine Dependance mit Agenten in Amerika und Japan – also in New York und Tokyo – und

00:01:45: habe

00:01:46: teilweise damit mein Studium finanziert.

00:01:49: Dann kam der Anruf von Tyler Brühle vom Wallpaper der während dieser Zeit anrief und mich gefragt hat, ob ich nicht mit ihm an ein Projekt arbeiten möchte.

00:01:58: Und hab ich erst mal gedacht, da würde mich jemand reinlegen.

00:02:01: Dann bin ich da quasi nach dem Studium so richtig reinge, also in diese ganze Illustrationswelt eingestiegen und habe das sehr lange ... Also schon relativ lange auch gearbeitet.

00:02:13: Und das relativ ja

00:02:16: mit großem Erfolg gemacht?

00:02:17: Na ja, mit großm Erfolg gemacht aber irgendwann dann ja auch den anderen Weg eingeschlagen oder vielleicht nicht den anderen weg eingeschlagen, aber das Gefühl gehabt.

00:02:27: Das muss jetzt einfach in eine andere Richtung

00:02:30: gehen.".

00:02:31: Wie kamst du zu dieser Entscheidung?

00:02:33: Dass du in eine andere Richtung gehen wolltest und wie hast du dich dann für die freie Kunst

00:02:38: entschieden?".

00:02:39: Es

00:02:39: gab gar nicht den Moment, ich mache jetzt das ein und dann das andere.

00:02:42: Sondern es gab die Kunst immer parallel zur Illustration.

00:02:46: aber ich habe sehr früh in Köln angefangen zu studieren.

00:02:49: Ich war da gerade achtzehn hatte ganz tolle Mentoren und Professoren Die ganze Zeit eigentlich davon ausgingen dass man mein Studiedesign und es gibt hier keine Kunst sondern wir machen was kommerziell ist Und wir lernen jetzt wie man das irgendwie macht Aber die Kunst hat ja keinen Platz.

00:03:06: Also wir lernen quasi Kunstgeschichte oder Designgeschichte.

00:03:09: Aber das andere hat keinen Platz und ich war so jung, dass ich mich davon extrem lange habe nicht abbringen lassen aber ich war irritiert.

00:03:17: Na ja, Design- und Kunst ganz früher wenn ich in die Kunstgeschicht denke dann wurde gar nicht so einen Unterschied gemacht.

00:03:24: Und dann gab es diese Grenzen die sich jetzt wieder mehr aufweichen.

00:03:28: also zwischen Design und Kunst gibt's ja schwimmende Grenzen.

00:03:32: Also für mich war der erste Moment im Studium ganz bezeichnend als Als Matthew Barney diese große Ausstellung hatte in NRW und wir dort waren, und ich gerade angefangen hatte zu studieren.

00:03:44: Und für mich das aber eine klar designte durchgestaltete Situation war ja?

00:03:50: Und ich grade achtzehn und dachte okay was erzählt ihr mir jetzt hier eigentlich?

00:03:53: Das ist irgendwie extrem!

00:03:54: Das ist sehr seltsam.

00:03:55: Es passt irgendwie für mich nicht zusammen und hab mich dann versucht, da durchzunavigieren.

00:04:00: Hab aber auch nicht den Weg noch mal anders eingeschlagen oder hat mich an der Kunsthochschule beworben.

00:04:06: Ich glaub, da war ich zu vorsichtig in dem Moment auch.

00:04:10: Heute bin ich froh, dass sich diese Welten mehr und mehr vermischen oder überschneiden, wobei es... Also, ich weiß nicht ... Ich finde, das gibt es schon immer noch.

00:04:20: Und ich finde auch gerade in unserem Raum in Deutschland und Österreich-Schweiz eine klare Trennung was das Design und die Kunst angeht.

00:04:28: Was zum Teil ja auch klar und gut ist.

00:04:30: aber ich finde die Sicht, die man vielleicht in Amerika darauf hat oder im Südamerika drauf hat, finde ich viel angenehmer entspannter und offener dafür auch.

00:04:42: Man kann das nicht verschließen!

00:04:45: Gut, wenn diese Grenzen offen sind.

00:04:47: Wenn man jetzt zum Beispiel an die Lalanne denkt oder so und das ... Wo Kunst- und Design wirklich nicht zu entscheidend ist?

00:04:55: Es ist beides.

00:04:56: Kunst und Design in Objekten.

00:04:59: Es gibt sicher sehr viele Dinge, die nur Design sind und sehr viele Dinger, die nun Kunst sind aber es gibt auch einiges dazwischen.

00:05:05: Ich glaube ich habe sehr viele Sachen gelernt in diesem Studium was jetzt ja schon wirklich sehr lange her ist Die mich jetzt in dem Künstler da sein oder Künstlerin da sein sehr unterstützen.

00:05:15: Aber ich glaube, es gibt ein paar Dinge die man im Studium nicht lernt und das kommt mir jetzt einfach sehr zugute.

00:05:21: Und auch dass dieser Studiengang sehr breit gefächert war – also heute nennt er sich Colon International School of Design – und damals war das aber ein Projektstudiengang und war schon sehr Bauhaus angelehnt wie ich finde jetzt im Nachhinein nicht richtig Sinn gemacht.

00:05:38: Also ich habe immer auf der Suche und in den letzten Jahren haben sich diese Puzzleteile ganz schnell zusammengesetzt, und für mich war dann auf einmal klar nach einem Treffen mit Julian Rosenfeldt, er wird es sich wahrscheinlich wenn er das irgendwann anhören würde, glaube ich wundern aber... Es gab ein Treffen in der Villa Massimo vor ein paar Jahren, zwei Tausend neunzehn wo ganz viele Künstler Klar, da waren und wir eingeladen wurden.

00:06:02: Und alle die eingeladen werden müssen einen Vortrag halten.

00:06:06: Mein Mann hielt seinen Vortag, ich hab meinen Vortrack gehalten.

00:06:09: Danach gab es eben dieses Gespräch mit Julian Rosenfeld wo dann klar war dass ich das so nicht weitermachen kann wie ich das bisher gemacht habe.

00:06:16: also Ich konnte nicht mehr diese Illustration produzieren Die am Ende ja im Nirgendwo verschwinden.

00:06:25: Also für mich war das, es war sehr digital.

00:06:27: Es wurde gedruckt und dann verschwand's irgendwie in der Unendlichkeit.

00:06:31: Und ich hab nebenher halt immer versucht mit meinen Händen Dinge zu produzieren oder es gab immer die eine schreibte Schäfte und andere schräbte Schälfte und eben nach diesem Gespräch mit Julian war das so klar dass es einen Turnaround gab.

00:06:45: Ja?

00:06:45: Dann habe ich aufgehört, Illustrationen zu machen.

00:06:48: Das war mutig finde ich im Nachhinein, Weil es war ja gut zu dem Zeitpunkt.

00:06:56: Heute weiß ich, dass durch die ganze KI das auch immer schwieriger wird für die, die nachrücken da ihren Weg zu finden und dass auch wieder ganz viel in Anführungszeichen Handarbeit dazu kommt weil das eben nicht unbedingt möglich ist von KI oder so übernommen zu werden.

00:07:13: Total spannend.

00:07:15: Ich denke nicht an Illustrationen, wenn ich deine Werke sehe, weil die so komplett ungegenständlich sind und so wirklich dieser sehr hohen Wiedererkennungswert – es ist eine ungewöhnliche Technik –.

00:07:26: kannst du mal beschreiben was für Materialien du benutzt mit welcher Technik du ans Werk gehst?

00:07:32: Und ich würde auch gern wissen wie sieht dein Atelier aus!

00:07:35: Also das Material ist vornehmlich Roseline.

00:07:38: also ich habe verschiedene Materialstudien gemacht über die Jahre und immer wieder gemerkt, dass alle anderen Materialien für mich im Moment nicht das widerspiegeln, was ich gerne möchte.

00:07:48: Und es leihen das Material, was am durchdringendsten ist, was quasi Förder- und Rückseite möglich macht, was bei einer gewepten Baumwolle nicht funktioniert.

00:07:57: Ich zusätzlich mit Tuschen und mit verdünter Ölfarbe auf dem Boden eben an diesen Arbeiten arbeite.

00:08:07: Und mit Chlorbleiche?

00:08:08: Genau!

00:08:08: Oft werden die Stoffe ... mehrmals oder einmalig getunkt, also quasi bearbeitet von mir.

00:08:14: Da gibt es auch keine Assistenten bisher im Studio die das machen weil das gehört schon zu dem Prozess sich eben in diese Momente die ich versuche zu rekonstruieren.

00:08:24: Das ist quasi das Einarbeiten Die Vorarbeit und die muss sein.

00:08:27: Und dass sehr schwer wenn jemand anderes das übernimmt haben wir schon mal ausprobiert.

00:08:31: Es geht nicht kaum dann nicht an diesen Fluss des Arbeiten.

00:08:33: Wir haben

00:08:33: uns vorhin über Sheila Hicks unterhalten bevor die Aufnahme angefangen hat.

00:08:38: Und ein Zitat von ihr gesagt, das mir total gut gefallen hat.

00:08:42: Das würde jetzt ja auch zu dieser Art des Arbeitens

00:08:45: passen.".

00:08:46: Es gibt diese wunderbaren Sequenzen, die man im Internet findet und da sprach sie über ihre Arbeit und eben über die Webarbeiten.

00:08:54: Es gibt so kleine formatige Webarbeiten.

00:08:57: Wenn ich ehrlich bin habe ich es in ihrem ganzen Kontext immer nur an andenken können was sie bedeuten aber natürlich auch immer zusammengefasst in ihrem Werk das als Arbeit gesehen.

00:09:07: Aber sie sagt ganz klar in diesem Interview, dass es eben nicht ihre Arbeit ist sondern ihr Denken mit den Händen denken.

00:09:15: und damit beschäftige ich mich eigentlich seit ein paar Wochen weil ich das sehr besonders finde im ganzen Kontext mit dem was gerade alles passiert um uns herum, dass man vielleicht auf eine Art und Weise in einem traditionellen Handwerk beginnt aber auch ganz viel so mental Strukturiert und auch strukturiert für eben die nächste Arbeit, für das was als nächstes passiert.

00:09:39: Und es ist aber immer noch so ein ongoing Denkprozess weil wie gesagt ich habe sie das eben erzählt und ich finde das einfach sehr bewegt.

00:09:48: Also ich stell mir jetzt vor du hast die Leintücher in Chlorbleiche getunkt dann breitest Du sie auf dem Boden aus.

00:09:55: in deinem Berliner Atelier Ist das ein riesiges Atelier?

00:09:59: Manche deine Arbeiten sind ja so groß.

00:10:00: Ja, es ist nicht so groß wie du denkst.

00:10:04: Aber es ist schon so dass dann quasi von der einen bis zur anderen Wandstoffe hängen trocknen und eben nach dem Trocknungsprozess werden sie geglättet und auf den Boden ausgelegt und dann werden Sie bearbeitet.

00:10:17: Das war mit der Malerei aus der Kirche sehr abenteuerlich weil ... meine größte Arbeit bisher war oder ist und ich die teilweise auf dem Land gemalt habe, als es noch relativ kalt war draußen also unter freiem Himmel.

00:10:31: Und dann quasi ins Studio mitgenommen hab' und dann weitergemalt habe was aber auch immer nur in kurzen Zeitphasen funktioniert weil dann ist der Moment auch vorbei Es ist quasi wie eine Steigerung und in dem Moment wo ich dann beginne muss das auch passieren.

00:10:47: Also man kann das ja auch nicht Unendlich überarbeiten wie eine Ölmalerei zum Beispiel, sondern es ist dann in dem Moment eigentlich ein one-shot.

00:10:54: Was

00:10:54: du da genau machst das möchte ich mir jetzt noch genauer vorstellen.

00:10:57: Du hast also einen Leinwand die liegt am Boden.

00:11:00: und Wie sieht die Farbe aus?

00:11:03: Die Farbe ist in einem Eimer, in einer Tube.

00:11:06: So genau wie

00:11:07: ich.

00:11:08: Genau!

00:11:09: Es gibt verschiedene Gefäße, es gibt Pinsel und meine Hände.

00:11:14: Meine Hände sind eines der wichtigsten Werkzeuge.

00:11:22: Ich arbeite fast mehr mit meinen Händen als mit Pinsel oder Schwamm.

00:11:28: Und ich schütte die Farben.

00:11:30: Man kennt es von anderen Künstlern aus den fünftiger, sechziger Jahren.

00:11:35: Aber es ist schon so, dass es mir nicht um die Fläche an sich geht sondern um das was dazwischen passiert.

00:11:41: also da baut sich eigentlich die Spannung auf.

00:11:44: Da ist das wo sich für mich die Fragen auch stellen oder auch die Auseinandersetzung eben mit der Arbeit.

00:11:51: Also wenn ich jetzt in so einer großen Arbeit wirklich förmlich stehe und versuche, irgendwas aufzuhalten.

00:11:57: Dann ist es auch ganz oft nicht möglich sondern es ist auch manchmal ein kleiner Kampf das zu Ende zu bringen gerade wenn es so ein großes Format irgendwie hat.

00:12:04: Wenn ich arbeiten von dir anschaue und ich mag deine Kunst wirklich sehr gerne weil ich die so berührend finde dann sieht man ja bei den einzelnen sagen wir mal Flecken die sich da ausbreiten Die Pigmente die noch einen elementaren Charakter haben.

00:12:20: also Das finde ich manchmal geradezu aufwühlend, dass man bei etwas dabei ist wie auf einer biologischen Ebene.

00:12:29: Oft arbeitest du mit Rottönen?

00:12:31: Da kommen natürlich Denkmann an Blut oder man denkt an Flüssigkeiten die ... Die sich jetzt hier verbreiten und die vielleicht entweder was Geologisches auslösen oder mit dem Mikroskop irgendwie auf einer Miniatur-Ebene überleben und tot entscheiden.

00:12:49: Ich finde, es hat sowas ganz Elementares.

00:12:51: Das liegt aber auch daran dass die Pigmente so in ihrer Pigmenthaftigkeit erscheinen.

00:12:56: D.h.,

00:12:57: das passiert durch Schütten?

00:12:58: Oder würdest du's schütten oder gießen nennen?

00:13:00: Weil das hatte auch sowas...

00:13:02: Ich würde das nicht als Schütten bezeichnen, weil Schüttern ist so grob.

00:13:06: Ja,

00:13:07: denke ich auch.

00:13:09: Das ist eher ein Gießen.

00:13:12: Genau und dann ist es ein Einarbeiten in das Material.

00:13:15: Weil dadurch dass der Stoff roh ist also nicht behandelt und keine Grundierung oder so hat, ist es ja so, dass sie durchsickert.

00:13:25: Und indem sich die Bearbeitung eben mit meinen Händen bleibt des Pigments auf dem Stoff.

00:13:31: quasi stehen oder kriegt dadurch erst seine Stärke, seine Fabrianz.

00:13:37: Was auch nicht so einfach ist, weil die Farben sind ja sehr dunkel wenn ich daran arbeite, weil das sehr nass ist und ich sehe quasi auch das Resultat immer erst eine Stunde auf zwei später.

00:13:49: also Ich kann auch eine Zeit lang diese Bilder nicht alleine lassen, weil sie sich so verselbstständigen wie Kinder.

00:13:58: Ich kann sie nicht alleine lassen und ich weiß aber mittlerweile den Moment, wenn ich das kann.

00:14:02: Und am nächsten Tag, als ich ins Studio zurückkomme, dann gibt es entweder dem Moment, oh ja, dass funktioniert oder nein, das funktioniert überhaupt gar nicht.

00:14:11: Dann war's das auch.

00:14:12: Also ist die Arbeit quasi hinüber.

00:14:16: Und ich würde Sie auch nicht benutzen für irgendwas anderes.

00:14:19: Ich werde das manchmal gefragt, was ich Lustig finde so.

00:14:21: Dann kann man das hervielfass anders öffnen?

00:14:23: Aber nein!

00:14:24: Das funktioniert nicht sondern ... Ich weiß sehr genau, wenn ich was Neues beginne.

00:14:29: Ob das natürlich eine kleinformatige Arbeit ist oder eine Reihe von Kleinen oder Groß- oder Sehrgroß auch unabhängig davon ob es jetzt auf einer Ausstellung hinarbeiten also darauf hinzu arbeiten sondern auch frei im Studio zu sein Das ist eine Installation des Oder eben dass es eine Malerei ist in der Jede wieder größer.

00:14:45: Die

00:14:46: Materialien die du benutzt?

00:14:47: Was für eine Art Pigmente benutzt Du?

00:14:49: Ist Erkühl Dusche ja so Airbrush Dusche

00:14:52: Und wie reagieren die mit der Chlorbleicher?

00:14:54: oder benutzt du die Chlorpleiche nur, um das Leinen in dem Ton zu haben?

00:14:59: Das

00:14:59: ist unterschiedlich.

00:15:00: Das kann ich dir auch gar nicht so genau.

00:15:01: Aber

00:15:02: wäschst Du die Chorbleicher aus?

00:15:03: Nein, die bleibt drin!

00:15:06: Diese besondere Chemie, die du da hast.

00:15:08: Das ist auch das, was groß und Spaß macht.

00:15:10: Weil es natürlich Reaktionen hervorbringt wie in dem wir uns begegnen oder unterhalten oder in jeder Form kommunizieren, wo ich nicht mit rechnen kann.

00:15:20: Es gibt immer diese Momente, wo man sich so höre, okay, was denn jetzt ist?

00:15:23: Und das widerspiegelt die Farbe für mich.

00:15:25: Wie das eben auch in anderen Dingen in diesen Arbeiten sich widerspiegelt – in Netten oder in der Vorder- und Rückseite nach Faltung, ob sie jetzt hängt oder auf dem Boden liegt.

00:15:38: Du bist Synesthetikerin!

00:15:41: Was genau bedeutet das?

00:15:43: Wenn ich Menschen begegne dann ist es so dass ich sie meistens mir in Farben merke.

00:15:49: Oder auch das was passiert in Farbemärken.

00:15:51: deswegen ist ganz oft so dass mich große Menschen mengen einfach überfordern aber für mich ist es nur ein Tool.

00:15:59: also für mich is es ein kleines Stück um eben eine Arbeit zu beginnen, einem großen Werkzeugkasten.

00:16:05: Weil das für mich einfacher macht da einzusteigen und dann quasi immer während diesen Momente zu rekonstruieren oder aber daran auch ja im Research zu machen.

00:16:20: Ja es ist ja eine besondere Art der Empfindung und ich denke jeder Mensch hat ne einzige artige Weise seine Umgebung zu empfinden.

00:16:29: Ich würde mich nicht als Anastetikerin bezeichnen, aber verschiedene Farben lösen verschiedene Dinge aus und so umgekehrt lösen wahrscheinlich auch verschiedene Töne irgendwie vielleicht sowas farbartiges in mir aus.

00:16:40: Aber ich kann es nicht so genau bestimmen!

00:16:44: Es gibt ja mehr kannte Komponisten, wissen wir, das wissen wir.

00:16:47: Und es gibt ja auch Menschen die das mit... mit Worten haben.

00:16:52: Das habe ich jetzt nicht so, aber ich hab das einfach mit Menschen, mit dem was dann passiert und das nehme ich quasi mit nach Hause und dann ist es wie ein großer Schubladenschrank aus dem ich diese Momente eigentlich immer aus der Vergangenheit ziehe und an denen mich abarbeite.

00:17:08: Also wenn ich so an Farben denke würde ich gerne wissen... wie du die Farben empfindest.

00:17:14: Ich glaube, Kandinsky hat ja z.B.

00:17:16: ganz bestimmte Eigenschaften mit bestimmten Farben in Verbindung gebracht.

00:17:21: Ist das bei dir auch so oder ist es flexibel?

00:17:24: Was bedeutet dir Farbe?

00:17:26: Ich habe kürzlich von Walter Benjamin gelesen, dass Farbe die reinste Form des Sehns ist oder widerspiegelt und in dem Zusammenhang auch das Zitat wäre ich aus Stoff, so würde ich mich färben.

00:17:40: Und ja, ich find das einfach großartig.

00:17:42: Weil es widerspiegelt sehr viel mit dem, wie ich mich gerade eben in meine Arbeit befasse.

00:17:47: Wobei ich das Gefühl habe, dass Rot und Blau schon eher meine Freunde sind als Grün-und wobei auch Bilder in anderen Farben malen.

00:17:56: Das weißt du ja, siehst du auch aber ... Ich komm immer wieder dahin zurück und diese Farben spielen sich oft in diesen Situation ab.

00:18:03: Aber ich kann jetzt nicht sagen, Rot ist für mich das und das.

00:18:07: Das möchte ich gar nicht!

00:18:08: Damit würde ich auch den Betrachter oder der Betrechterin total viel wegnehmen.

00:18:11: Das möchte ich nicht.

00:18:12: Deine Ausstellung in Berlin, in der Matthäus-Kirche am Kulturforum läuft noch bis Ende August?

00:18:19: Wie hast du dich diesem Kirchenraum genähert und was war deine ersten Überlegungen als du dort warst?

00:18:25: Erst mal dachte ich das kann man gar nicht bespielen.

00:18:28: also man kennt ... Also war da schon häufiger eine ganz tolle Ausstellung auch gesehen.

00:18:32: aber Ich finde in diesen Kirchenrahmen ist es nicht einfach das Volumen zu schaffen.

00:18:38: Das ist eine große Herausforderung und das war eigentlich das, wo ich mich gefragt habe.

00:18:42: Kann ich mich dem stellen oder kann ich mich nicht stellen?

00:18:45: Oder ist es zu viel oder funktioniert es nicht?

00:18:47: Das war aber dann nach einiger Überlegungen in mich gehen und sprechen mit Hannes Langwein, der dort der Direktor der Stiftung ist.

00:18:56: Klar, dass das eine große Installation.

00:19:00: sein könnte und es ist dann auch geworden, die sehr stark mit dem Horizont spielt.

00:19:06: Mit der Verbindung zwischen oben und unten und dem Resonanzraum, der da stattfindet.

00:19:12: Also dieser Blick nach ... Der Blick geht horizontal.

00:19:17: Wenn du drinstehst in der Installation, hast du eine Erdung aber du hast diesen Flug quasi theoretisch bis nach draußen über den Kirchterminal aus und berührst den Himmel also im weitesten Sinne.

00:19:31: Lisa Botti von der Neuen Nationalgalerie hat es kuratiert, was eine wunderschöne Zusammenarbeit war und ist – bisschen Ausstellung läuft ja noch – und hat dazu auch einen ganz tollen Text geschrieben, der sich auch sehr mit einfach der Sicht auch verniedschaft die Welt.

00:19:46: also das Übermenschen auseinandersetzt und wie das im Kontrast steht mit der kirchlichen Sicht auf den Horizont.

00:19:51: Und hat es in Verbindung gestellt, und das war sehr schön zu sehen dass sie da diese Verbindung auch gesehen hat.

00:19:57: Man sieht's ja schon von außen.

00:19:59: aus dem Kirchturm heraus hängt ein rotes... Also ein Stück Leinen ist das dann?

00:20:05: Wie geht es weiter innen?

00:20:07: An beiden Seiten!

00:20:08: Einmal zur neuen Nationalgalerie und auf der Eingangsseite.

00:20:12: Du kommst in die Kirche rein hast eben die Installation vor Augen, die sich durch den ganzen Kirchraum quasi bewegt und in der Absis sich bündelt.

00:20:22: In einem anderen Farbton und dann gefühlt bis hinauf auf den Kirchturm und dann gen Himmel steigt.

00:20:32: Also es ist wie ein großes Kontinuum, eine Strömung?

00:20:35: Genau.

00:20:37: Es gibt noch andere aufgespannte Arbeiten auch und eine Arbeit die dort ihren Platz nochmal gefunden hat, die im Skulpturenpark Entschwante ein halbes Jahr im Baum hing und dort nochmal jetzt ihren Platz gefunden hat weil das für mich total wichtig war oder sehr wichtig war dass eben nicht nur ... Die Beteuere, also der Schönheit ist ja so ein schwieriger Begriff in der Kunst.

00:21:02: Aber da muss ich auch aufpassen dass ich mich selber nicht reinlege eben mit einem Faltenwurf oder einem fließenden Stoff sondern ich wollte das Gegenüber gestellt wird zu etwas Vergänglichem.

00:21:15: und dieser Stoff den man in der zweiten Etage findet liegt dort als Bodenarbeit und legt noch einmal über die Brüstung und er ist dreckig Er stinkt sogar ein bisschen.

00:21:26: Und für mich war es wichtig, dass das quasi auch in die andere Richtung geht.

00:21:29: Also eben in das Vergängliche genauso wie die Arbeiten, die oben auf dem Turm im Wind wehlen gerade auch ergehen.

00:21:36: also die werden ihre Farbe immer mehr verändern sie werden sich nicht ganz auflösen.

00:21:40: aber es ist wie der Moment des Zusammentreffens der Flüchtig sein kann und den wo wir uns auch wieder auseinander bewegen und vielleicht trifft man sich noch mal oder aber auch nicht vielleicht ist auch endgültig

00:21:51: Das ist wunderschön wie du's beschreibst gleichzeitig adept gefühlt, weil ich natürlich diese Schönheit der Stoffe und die Schönheit des Waltenwurfs gleich in die Kunstgeschichte eingeordnet habe.

00:22:02: Und gerade im Zusammenhang mit einem Kirchenraum sehe ich diese Schönkeit die Falten als Bedeutungsträger.

00:22:09: Ich weiß noch, als ich angefangen habe Kunstgeschichte zu studieren da wurde so geschmunzelt über die Faltologie weil dann die Schüssel falten und die Röhren falten usw.

00:22:20: So genau analysiert wurden das.

00:22:22: manchmal, denkt man es wird nur noch über Falten geredet.

00:22:25: Und ich fand aber trotzdem toll so genau hinschauen zu lernen und zu sehen ob ein Gewand von einem Heiligen aufgebauscht sozusagen in höchster Erregung dargestellt ist oder ob es ganz ruhig und statisch nur solche säulenartigen Röhren da runterfallen.

00:22:44: Also man kann in den Falten selber, im Spiel von Licht- und Schatten und in den Voluminar die sich dahinter verbergen so viel sehen in einem Kirchenraum, wenn man da jetzt deine Arbeiten sieht.

00:22:57: Es ist natürlich auch so dass da unheimlich viel zu sehen ist allein durch dieses wie sie gehängt sind, wie Sie nach oben steigen und nach unten fallen.

00:23:05: also Da kann man ja ganze Landschaften drin entdecken.

00:23:08: Ja, aber du möchtest ja normalerweise als Betrachterin oder Betracher da einsteigen?

00:23:13: Also du möchst es das ja eigentlich auseinanderverhalten.

00:23:15: also so geht's mir zumindest wenn ich andere Kunst betrachte.

00:23:19: Ich würde gerne darunter schauen und ich glaube dass ist auch nicht nur die Eigenart eines Künstler einer Künstlerin dass man genau wissen will was passiert sondern ich möchte gerne große ganze sehen.

00:23:30: Und wenn ich das nicht kann, dann entsteht auch dieser Moment der Spannung und es gibt da natürlich Momente wo man auch Dinge nicht sehen kann und auch wenn man hoch steigt in die nächste Etage und von oben hin also drauf blickt dann kannst du das auch nicht.

00:23:43: und dass ist quasi auch der moment.

00:23:45: darf ich das hochnehmen?

00:23:46: darf ich dahinter schauen?

00:23:48: kann ich die rückseite betrachten?

00:23:49: nein das ist genauso wie es da ist und es ist in dem moment ja unbeweglich.

00:23:54: Aber das ist das, wo die Spannung für mich auch ganz oft eine große Rolle spielt.

00:23:57: Und wie ist es in Bingen?

00:23:59: Die Skulptur und Triennale läuft bis zum vierten Oktober.

00:24:02: Dort spielt ja auch die Natur- und die Kunst eine Rolle.

00:24:06: Was für ein Werk hast du dort installiert?

00:24:08: Also die Trenale findet alle drei Jahre statt.

00:24:11: Diesmal wurde diskutiert von Sarah Bernshausen und Lutz Driva.

00:24:18: Ich bin sehr froh, dass sie sich getraut haben.

00:24:21: Wie ich finde, getraute haben eine vergängliche Arbeit dort zu zeigen.

00:24:25: Es gibt einen Baukran, der ist sehr alt, hundertfünfzig Jahre, wenn ich mich recht erinnere und wir haben über das Denkmalamt geschafft, was installiert werden durfte.

00:24:35: Dort hängt eine ganz große acht, neun Meter lange Stoffarbeit an diesem Kran.

00:24:41: Über einem Wasserbecken, je nachdem wie der Wind sich dreht, dreht sich auch dieser Kran immer ein bisschen Und wenn es regnet, ist die Arbeit träge und nass und nicht schön.

00:24:55: Wenn die Sonne kommt der Wind und das wärmer ist dann trocknet das Leinen relativ schnell und dann bewegen sich einfach diese Stoffbahnen im Wind und lösen sich auch auf.

00:25:05: also sie wird jetzt immer ein bisschen anders aussehen in den nächsten Wochen.

00:25:11: was mich sehr interessiert hat an dieser Anfrage damals war dass es am Rhein ist und das dieser Fluss dort natürlich, es geht um Zeit.

00:25:20: Es geht auch um Vergänglichkeit.

00:25:23: Um das Land ... Dieser Fluss fließt einmal durch ganz Deutschland durch die Geschichte von Bingen, Hildegard von Binggen, die Kälten, die dort zuerst waren.

00:25:34: Dann kam die Römer.

00:25:35: Die Kälte hatten diese Matronengottheiten, diese kleinen.

00:25:39: Es gab immer so eine Dreierformation von Matronen-Göttinnen quasi so als Schutz, schutzheilige.

00:25:47: Also es heißt Matronengeflüster die Arbeit.

00:25:49: Wind, Wasser gezeiten sieht man am Ende.

00:25:54: ja also ich weiß dass sich aus eben früheren Arbeiten das sich fäden lösen das am endes auch sein kann dass sie nicht mehr schön aussieht.

00:26:02: ja also schön in Anführungszeichen weil ich möchte das auch gerne.

00:26:05: Ich möchte dass man sieht dass eben diese Dinge an uns vorbeiziehen also an allem was dass die Arbeit quasi auch alt hat.

00:26:18: Also, die Natur darf sich mit deinem Werk beschäftigen?

00:26:22: Was bedeutet das jetzt konkret für die Pigmente?

00:26:25: Waschen die dann auch ... werden die rausgewaschen oder ist es eher die Struktur des Stoffes selber, wie sie da verändert?

00:26:32: Es ist ein Zusammenspiel.

00:26:35: Die Farben sind lichtecht und grundsätzlich sehr standhaft.

00:26:40: Sonnenlicht gegenüber und die Ölfarbe auch, also mal auch mit Öl farbe.

00:26:45: Das habe ich glaube ich eben unterschlagen.

00:26:46: Ich wollte dir nicht alles verraten.

00:26:48: Nicht alles auf einmal!

00:26:51: Und der Stoff klar das löst sich teilweise auf aber es ist erstaunlich wie viele Monate das hängen kann eben wie im Skulpturenpark in Schwante was dann am Ende übrig bleibt.

00:27:04: Sowohl in Bingen als auch in St.

00:27:05: Matthäus sind deine Arbeiten im öffentlichen Raum zu sehen, welche Rolle spielt das für dich während du an den Werken arbeitest?

00:27:13: Ich würde jetzt nicht sagen dass das unbedingt eine Rolle spielt aber es spielt schon eine Rolle indem man versucht ein Volumen zu füllen also dass man sich dem und dann wenn ich jetzt natürlich kann auf einer kleine zehn mal zehn Zentimeter Arbeit vielleicht in der Kirche auf dem Boden liegen.

00:27:31: Und die ist nicht weniger wert als meine große zwanzig, fünfundzwanzig-Mietermalerei.

00:27:37: Aber es hat ja auch ganz viel mit dem wie bewege ich mich in einem Raum, in einer Gesellschaft, in einem Gespräch und den Raum, den wir quasi dort einnehmen kann halt sehr groß sein und kann aber auch zusammenfalten und verschwinden.

00:27:53: Ich glaube, das ist was, was eben in diesen Außeninstallationen auch eine Rolle spielt.

00:27:58: Also dass sich das verortet und das Volumen schaffen und dann aber auch wieder des Zusammenfalten und gehen – also etwas Nomadenhaftes vielleicht sogar in der Arbeit.

00:28:12: Für dich ist der Begriff der Begegnung in deiner Arbeit zentral?

00:28:16: Was können deine Erfahrungen nach Begegningen zwischen Kunst- und Menschen hervorbringen?

00:28:24: Was ich extrem schade finde, ist dass man im Museum nur noch mit diesen Kopfhörern rumrennt und sich eigentlich nicht mehr unterhält.

00:28:32: Man ist ja eh schon grundsätzlich leiser im Museum aber das der Austausch, der sprachliche Austauscht dort nicht mehr so stattfindet und ich finde es immer wunderbar wenn Menschen beginnen auch aus einer Stille heraus sich mitzuteilen bei Kunstwerken egal in welchem.

00:28:49: also ob jetzt in der Gemäldegalerie oder wo es in Italien vor irgendwelchen alten Meistern steht oder ob man eine ... Bankusi Arbeit anschaut, was ich ganz lustig von dabei gesagt habe.

00:29:05: Dieses Zwischenhandwerk und der Kunst, dass selbst Bankusi dokumentiert hat eben in dieser Ausstellung – das ist ganz schön im neuen Nationalgalerie – wer alles diskutiert, also in der Presse, dass seine Arbeit keine Kunst ist?

00:29:24: Das fand ich irgendwie sehr spannend!

00:29:26: Also ich finde Kunst kann ganz viel... Immer wieder.

00:29:28: Und ich merke es auch, ich mache ja manchmal Workshops mit eben Schülern und ich merken bei denen wahrscheinlich am meisten was das mit ihnen macht wie einfach sie oder wie viel einfacher sie sprechen können über vielleicht auch Themen wo sie nicht so gerne drüber sprechen.

00:29:48: Ich finde die Kunst öffnet eine Tür und schafft auch einen Form von Selbstbewusstsein die ohne Kunst vielleicht nicht so da wäre.

00:29:57: Das finde ich sehr besonders.

00:29:58: Und das finde ich nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen.

00:30:01: Es gibt wie Brücken der Kommunikation die sonst vielleicht nicht da

00:30:06: wären.

00:30:07: Das ist wunderschön!

00:30:08: Das ist ein schöner Schluss für dieses Gespräch außer dass ich dich noch einige Fragen fragen will aber es ist für mich auch ... Ich denke immer an Fenster, die geöffnet werden durch Kunst und Türen, also wirklich etwas... Was Wege eröffnet, die man sonst vielleicht nicht sehen würde?

00:30:28: Wenn du eine Zeitreise machen könntest.

00:30:31: Wohin und in welche Zeit würdest du reisen?

00:30:34: Ich würde gerne in den Neunzelnezwanzig zurückreisen und meine Großmutter, die damals zwanzig Jahre etwa im Prag an die Hand nehmen und schauen was sie mir erzählen

00:30:42: möchte.

00:30:43: Was ist dein wichtigstes Werkzeug?

00:30:45: Meine Hände!

00:30:46: Wenn du ein Tier wärst... Welches Tier wäre

00:30:48: das?

00:30:49: Eine Katze Wobei ich mich sehr oft mit meiner Katze streite oder unserer Katze.

00:30:55: Aber vielleicht mit dem Feature von der Katze, die in Alice im Wunderland eine Rolle spielt?

00:30:59: Welches Spiel spielst du gerne?

00:31:01: Ich hasse Spiele!

00:31:02: Was ist deine Lieblingsfarbe?

00:31:04: Krabbrot.

00:31:05: Hast Du einen wiederkehrenden Traum?

00:31:07: Ja aber den kann ich nicht erzählen.

00:31:09: Hörst Du Musik beim Arbeiten?

00:31:11: Nicht konkret in dem Moment wenn ich male, dass dann dieses brauche ich stille... ...aber drumherum

00:31:17: alles

00:31:17: mögliche Von Pearl Jam

00:31:19: über

00:31:20: Nirvana über klassische Musik ist wirklich alles dabei.

00:31:25: Zu welchem Thema würdest du dir einmal eine ganze Ausgabe der Weltkunst wünschen?

00:31:29: Ich fand das ganz großartig, wenn man Laurie Anderson, Dörter Eisfeld, Esther Kinsky... Wenn man die zusammenbringen würde und wenn es ein Hälfte über diese Frauen geben

00:31:38: würde, das

00:31:38: finde ich ganz groß-artig.

00:31:39: Ich habe nicht mit Esther Kinsky gerade an einem Buch gearbeitet Und ich finde dass diese drei Frauen irgendwas miteinander und miteinander haben, wo ich mir wünschen würde, dass

00:31:50: es einen Austausch geben würde.

00:31:52: Kannst du eine große oder kleine Lebensweisheit teilen?

00:31:55: Vielleicht die Imperfektion

00:31:57: zu feiern?

00:31:58: Vielen vielen Dank liebe Nadine!

00:32:00: Das war eine große Freude mit dir zu sprechen.

00:32:02: Vielen dank liebe Lisa ist

00:32:03: bei mir eine große freude.

00:32:07: Der Podcast «Was macht die Kunst?» wird von Volkswagen Group Culture gesponsert.

00:32:11: Volkswagen Group Culture ist auch Partner der neuen Nationalgalerie und ermöglicht an jedem ersten Donnerstag im monatfreien Eintritt zu einem Art Live-Event am neuen Nationalgalerie.

00:32:21: Hinweise zur nächsten Veranstaltung findet ihr auf Instagram, im Kanal von VolkswagenGroupCulture, der neuen nationalgalerie oder unter smb.museum.

Über diesen Podcast

„Was macht die Kunst?“ Das fragt sich WELTKUNST-Chefredakteurin Lisa Zeitz ab sofort einmal im Monat im WELTKUNST-Podcast.

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